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Humanes Töten?

Würden die Kühe und Kälbchen in der Milch- und Fleischproduktion wirklich so leben wie es die Werbung vorgaukelt, würden die Preise um ein Vielfaches höher sein als sie jetzt sind.

Fleisch kommt nicht von „glücklichen“ Tieren sondern von TOTEN Tieren. Fleisch wird durch das Töten von Tieren produziert, es ist Aas, es sind Tierleichen, die auf den Tellern liegen.

Es gibt kein humanes TÖTEN
Es gibt kein artgerechtes TÖTEN

Die Tiere werden so kostengünstig wie nur möglich gehalten, transportiert und geschlachtet. Der kostengünstigste Weg ist jedoch niemals der artgerechte, humane oder schmerzlose Weg! Wenn Tiere so leben würden wie die Werbung es uns glauben machen will, könnte der Bedarf an Fleisch, Milch und Eiern bei weitem nicht gedeckt werden.

Für einen Bissen Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bisschen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. (Plutarch)

Kälbchen
8 Wochen lang dürfen sie (laut deutschem Recht) in Einzelhaltung in kleinen dunklen Ställen, isoliert von jeglichem sozialen Kontakt gehalten werden. Das sind Babys, die gerade erst zur Welt gekommen sind, früh von der Mutter getrennt werden und die ersten zwei Monate ihres Lebens allein in einem dunklen Stall verbringen müssen. Der Rest ihres Lebens wird entweder relativ kurz und unsagbar qualvoll werden wenn sie Weibchen sind, oder noch kürzer und extrem schmerzhaft und qualvoll wenn sie das Pech (oder Glück) haben, Männchen zu sein. Innerhalb von 5 bis 6 Monaten werden die jungen Männchen bis zu einem Gewicht von 250 Kilogramm hochgemästet. Damit das in der kurzen Zeit gelingt und das Fleisch schön zart bleibt, dürfen sie sich so wenig wie möglich bewegen. Für die Kälbchen endet das Leben spätestens dann - wenn der Bedarf keine frühere Schlachtung erfordert.

Bullen
Bullen, die für die Fleischproduktion gezüchtet werden, müssen ihr Leben meist in einem Stall mit Vollspaltenböden verbringen. Sie haben kein Stroh und können auf diesen Böden nicht laufen. Das sollen sie aber auch nicht, sonst würden sie nicht so schnell zunehmen. Nachdem sie schließlich genug Gewicht für die Weiterverarbeitung auf die Waage bringen, beginnt für die Tiere ein Martyrium aus Schmerz und Leid, das mit einem qualvollen und oftmals langsamen Tod endet.

Selbst die ausgewachsenen Tiere sind zu dem Zeitpunkt immer noch Jungtiere, vielleicht gerade erst der „Kindheit“ entwachsen.

Tiertransport
Sie werden oftmals in viel zu großer Anzahl auf LKW verladen und müssen meist viele Stunden eng zusammengepfercht ohne Wasser und Futter weite Strecken über Autobahnen und Landstraßen transportiert werden bis sie den Schlachthof erreichen. Die LKW sind schlecht belüftet und jeder, der ihnen schon einmal im Auto auf der Straße begegnet ist, kennt ihren Fahrstil von LKW. Die Tiere leiden unter großer Angst, Hitze/Kälte, Hunger und Durst. Sie sind ungesichert, können nicht richtig stehen, werden hin und her geschaukelt und verletzten sich durch die Enge gegenseitig. Viele sterben daher schon während des Transports – ihnen bleibt zumindest der leidvolle Gang in den Schlachthof erspart...

Schlachthof
Am Schlachthof angekommen, wittern die überlebenden Tiere Gefahr und Tod und wollen oftmals nicht weiter laufen. Sie werden mit Haken geschlagen und mit Elektroschocks malträtiert um sie voranzutreiben. Kühe, Kälbchen und Bullen warten in einer Halle auf den Tod während sie sehen wie ihnen vertraute Herdengenossen getötet und aufgeschlitzt werden. Kühe sind Herdentiere, die in Freiheit komplexe soziale Bindungen eingehen. Sie nehmen wahr, was mit ihren Artgenossen passiert. Sie spüren, dass sie alle dort eingesperrt sind und der Tod naht.
Die Angst und Panik, die diese Tiere durchstehen müssen, muss unbeschreiblich sein.

Das „Betäuben“ mit Bolzenschussgeräten, bei dem 10-20% der Tiere ihre Schlachtung bei vollem Bewusstsein miterleben mussten, wurde wegen möglicher Übertragung von BSE verboten. Heute werden die Tiere mit Elektroschocks „betäubt“. Sie bekommen einen Stromschlag, der so stark ist, dass sie in Ohnmacht fallen. Doch bei nicht wenigen Tieren wirkt dieser Elektroschock nicht. Sie erhalten also einen extrem schmerzhaften Schock bevor sie an den Hinterläufen aufgehängt und und bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten werden.

Die übrigen Kühe bleiben für ca. 10 bis höchstens 20 Minuten bewusstlos. Da aber eine große Anzahl von Tieren geschlachtet wird, werden sie kaum innerhalb von 10 Minuten zerteilt werden. 40 bis 60% der Kühe erleben ihre Zerstückelung bei Bewusstsein. Sie durchleiden einen Todeskampf, in dem ihr Körper zuckt und sie versuchen zu fliehen. Dieser Todeskampf kann viele Minuten dauern, da Kühe zähe, robuste Tier sind. Sie können viel Blut und Fleisch verlieren bevor der Tod sie erlöst.

Das alles erleiden alle Kühe, Kälbchen, Bullen, Milchkühe und Zuchtbullen. Bio Tiere werden genau so geschlachtet, es gibt keine „Bio“- Tiertransporte, keine „Bio-Schlachthäuser. Keine artgerechte „Bio“-haltung. Bio sagt in erster Linie etwas über das Futter der Tiere aus.

Ein normaler Biohof, der strengere Auflagen erfüllt, als vom Staat für das Bio-Siegel erforderlich
Die Milchkühe bringen nur ca. 2 bis 4 Jahre ihre Höchstleistung in der Milchproduktion, danach endet auch ihr Leid. Die Tiere, die ihr Dasein meist in Anbindehaltung (auch in Bio Betrieben) fristen, enthornt werden (auch in „Bio“-Betrieben), nie die Sonne sehen oder Frische Luft haben, immer wieder geschwängert und von ihren Kindern getrennt werden (auch in „Bio“-Betrieben), werden letztendlich auch zu Wurst auf unseren Tellern. Alle, auch Bio Kühe werden geschlachtet und getötet, nachdem wir sie 4 schreckliche Jahre lang ausgebeutet haben. Damit hat sie nicht einmal ein Viertel ihrer Lebensspanne von ca. 20 Jahren erreicht, ist also immer noch ein Jugendlicher, vergleichbar mit einem 20 Jährigen Menschen.

Auch die Tierhaltung für Bio-Fleisch ist weder artgerecht noch human und moralisch vertretbar.

Und das alles nur, weil die Menschen Fleisch essen wollen, weil sie es so lecker finden. Und weil sie sie so viel Fleisch wie nur irgendwie möglich für so wenig Geld wie nur irgendmöglich haben wollen.

Der Mensch braucht kein Fleisch zum Leben
Im Gegenteil wird von vielen Ärzten und sogar der Amerikanischen Gesundheitsorganisation eine vegetarische Ernährung explizit empfohlen.
Das ganze Fleisch macht die Menschen krank, trotzdem wollen sie nicht darauf verzichten, obwohl dies Leid vermeiden würde, in vielerlei Hinsicht.
Ich bitte Sie, Informieren Sie sich weiter. Durchsuchen Sie das Internet, informieren Sie sich, denken Sie einmal über Ihr Essen und dessen Herkunft nach.

Probieren sie es aus
Leben Sie doch einfach mal einen Monat lang vegetarisch, Sie werden bemerken, dass Sie auf nichts verzichten, außer auf Leid und Qual, dass Sie aber jede Menge gewinnen. Damit würden Sie viel für sich tun aber noch mehr für die Tiere
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Tier-Time Flyer

Quellen:
www.peta.de
www.was-wir-essen.de/abisz/rindfleisch.php
www.pro-vegan.info
www.fleisch-macht-krank.de/Studien/Fleisch_Studien.htm
www.vebu.de

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